Phase 1

Wer etwas verändern will, muss verstehen, was überhaupt der Status quo ist, um ihn verändern zu können. In Phase I versuchen wir, eben das herauszufinden: In Interviews mit verschiedenen Mitgliedern der Akademie eruieren wir Probleme, Herausforderungen und Chancen unserer Institution: Was klappt gut? Wo gibt es Nachholbedarf? Wo müsste wer mehr gehört, mehr gesehen werden? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit echte Partizipation funktioniert? Aus diesen Gesprächen erhebt sich die „Stimme der Akademie“: Sie erzählt – in anonymisierter Form – nach, was anliegt, wo es Konflikte gibt. Sie spricht als Stimme des Kollektivs aus, was sich ein*e einzelne*r vielleicht nicht zu sagen traute. Anhören kann man sie hier auf der Webseite und ab 25.07. an den Mauern der Akademie.

Außerdem entwickeln wir aus den Ergebnissen unserer Gespräche einen Fragebogen, den jede*r Akademieangehörige ausfüllen kann. Hier hat jede*r eine Stimme, denn jede Stimme verdient es gehört zu werden. Wir wollen erfahren, wo der Schuh drückt und oder wo er bereits wunderbar passt. Die Erkenntnisse aus den Fragebögen helfen uns, einen Ort zu schaffen, der den Bedürfnissen der Akademiemitglieder besser gerecht wird als bereits bestehende Strukturen.


All das machen wir nicht allein: Sowohl in Bezug auf die Interviews als auch in Bezug auf die Fragebögen haben wir uns wissenschaftlich beraten lassen – als Künstler*innen schätzen wir die Expertise anderer, die uns neue Blickweisen eröffnet. Was dann mit den Ergebnissen aus Phase I passiert? Auch dafür haben wir einen Plan (Hier gehts zur Phase II).